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Nie vergessenArko, kl. MünsterländerArko Er war stark ohne arrogant zu sein. Er war überlegen ohne es ständig demonstrieren zu müssen. Er war ein Kämpfer ohne aggressiv zu sein. Am Ende mussten wir ihn leider aufgrund eines Gehirntumors einschläfern lassen. Zuletzt von seiner Krankheit gezeichnet ertrug er die Schmerzen ohne zu jammern. Auch wenn dieser Text für viele zu emotional klingt – nur so kann ich ausdrücken wie sehr er mir fehlt. Gez. Marc Dina, Schnauzer-MixDina Natürlich hatte sie auch Macken: Sie mochte, bis auf wenige Ausnahmen, keine anderen Hunde und stürzte sich mit Freude auf alles, was vier Beine hatte. Je älter ich wurde, um so mehr versuchte ich sie umzuerziehen. Als erstes besuchte ich mit ihr einen Hundeplatz, wo sie wenigstens lernte mit Artgenossen klarzukommen. Allerdings war sie da schon acht Jahre alt. Das größte Erfolgserlebnis hatte ich mit ihr, als ich es nach einiger Zeit geschafft hatte, sie an meine Katzen zu gewöhnen, die ich mit der Flasche aufgezogen hatte und nun nicht mehr bereit war herzugeben. Da musste sie also durch. Am Ende konnte sie auch mit den Katzen alleine mal im Garten bleiben. Dina ging mit mir bis zu ihrem Tod im Alter von 16 Jahren durch Dick und Dünn. Auch wenn sie sehr alt war, kam ihr Tod relativ plötzlich. Zwei Wochen vorher war sie noch mit den anderen Hunden durch den Garten galoppiert und war topfit. So einen Hund hat man nur einmal im Leben. Das sagt man wohl meistens über den ersten eigenen Hund. Rena, Schäfer-Colli-MixRena Dina und die ein Jahr jüngere Rena bildeten ein unschlagbares Team. Die beiden verstanden sich prächtig. Rena starb im Alter von 14 Jahren an Altersschwäche. RemoRemo Der Schäferhund wurde von uns einige Jahre gepflegt und trainiert. Er war ein führiger Hund, der sämtliche Kommandos sehr gut beherrschte und ein gutes Nervenkostüm besaß. Er liebte ausgedehnte Spaziergänge und schwamm sehr gerne. Remo war ans Halti gewöhnt und ging sehr gut an der Leine. Remos Vergangenheit: Remo verbrachte sein ganzes Leben an einer Kette, und Ausbildung in irgendeiner Form kannte er nicht. Er war im Großen und Ganzen auf sich allein gestellt, und das hatte enorme Auswirkungen auf sein Verhalten. Er tolerierte keinerlei Manipulationen wie zum Beispiel bürsten, Zecken entfernen, verarzten, und vieles mehr. Jeden Versuch beantwortete er mit Aggression. Auch Kommandos, wollte man sie durchsetzen, ebenso jeglicher leichter Zwang (Leinenruck oder Richtungswechsel) führten zu diesem Ergebnis. So wurde in den ersten Wochen hauptsächlich mit Maulkorb trainiert, damit Remo merkte, dass er mit Aggressionen bei uns auf taube Ohren stieß, und wir unbeirrt weiter trainieren konnten. Um ihm die Abhängigkeit von uns klar zu machen, wurde er in den ersten Wochen ausschließlich aus der Hand gefüttert, und er bekam Futter nur dann, wenn er ein gewünschtes Verhalten zeigte. Schon bald gab Remo nach, und wurde von Tag zu Tag mehr überzeugt, dass es doch besser sei, mit uns zusammen zu arbeiten, da sich sonst sein Bäuchlein nach einer Weile meldete. Alle Manipulationen wurden nach und nach in kleinen Schritten eingeübt, und inzwischen war Remo ein relativ toleranter Hund geworden, den man gut einschätzen konnte. Spiele waren allerdings tabu, ebenso konnte Remo nicht im Haus gehalten werden, da er zu schnell Privilegien für sich beanspruchte. Er fühlte sich aber bei viel Zuwendung auch im geräumigen Zwinger sehr wohl. Wegen enormem Jagdtrieb konnte er leider außerhalb des Grundstücks nicht von der Leine gelassen werden. | ||||||||||||||||||||||